Am 30.4.11, Tag 1 nach der königlichen Hochzeit, stand ich um 4:30 Uhr auf, da ich mit meiner Mutter den ersten Flug des Tages nach London gebucht hatte. Der Grund dafür war, dass am 1.5.11 in der Royal Albert Hall der Auftakt von Kerry Ellis' und Brian Mays "Anthems - the Concert"-Tour stattfand. Und da man dann natürlich nicht nur am einen Tag hin und am nächsten zurück hetzen möchte... Ausgesprochen gut passte, dass Ramin Karimloo seinen Vertrag bei Love never dies verlängert hatte, so ziemlich als einziger aus dem Ensemble. Also würden wir die Show am Samstag nun doch noch sehen! Auch darauf freuten wir uns sehr, da die CD und all die Video-Ausschnitte echt super und vielversprechend sind. Und Ramin ist natürlich eh super-klasse! Blieb also zu klären, wie wir den angebrochenen Samstag verbringen würden. Wir favorisierten eine weitere Show, da man es doch ausnutzen muss, wenn man schonmal im West End hockt und an jeder Ecke Möglichkeiten hat! Es sah im Zug noch nach Billy Elliot aus. Als wir dann aber aus der Victoria Station kamen, neben der unser Hotel lag, und dieses Bild sich uns bot:
war im Grunde klar, dass wir uns Wicked anschauen würden. Wir lieben die Show beide auf Englisch, wollten aber eigentlich auch nochmal nach Oberhausen, bevor sie da schließt. Und wenn wir jetzt das London-Niveau ansehen und so die Eindrücke auffrischen würden, dann würde uns diese Deutsche Variante sicher noch unterirdischer vorkommen, als ohnehin schon. Sei es die Übersetzung, oder halt einfach nur der Großteil des Ensembles... Aber egal, da ja in London gerade auch noch Rachel Tucker die Elphaba spielt und wir sie schon von "I'd do anything" kannten und mochten, stellten wir uns kurz entschlossen für Day Seats an. Wir bekamen auch welche, Reihe 1, fast mittig. Für je 27,50£! Einfach nur genial...
Dann gingen wir Richtung Adelphi Theatre, um unsere LND-Tickets abzuholen. In einer Straße, nicht weit von der Victoria Station entfernt, stand eine Masse an Reportern und Schaulustigen vor einem Hotel, das groß mit Polizei gesichert wurde. Wir schauten uns das mal an und sahen, dass es das Hotel war, in dem Kate vor der Hochzeit gewohnt und in dem auch die Party anschließend stattgefunden hatte. Nun wartete man also noch auf die Gäste, die jeden Moment rauskommen sollten. Harry und Beatrice z.B. ...
Das interessierte uns aber nicht groß, und so gingen wir weiter. Dabei kamen wir dann auch am Buckingham Palace vorbei, aus dessen Garten gerade ein Hubschrauber startete und über uns hinweg flog. Dass darin Kate und William saßen, erfuhren wir dann erst später... Allgemein war es witzig, plötzlich alles live zu sehen, was man am Vortag noch im Fernsehen verfolgt hatte!
z.B. den berühmten Balkon:
Die ganzen Reporter-Kabinen:
Die Blumenbeete, die überall da platt getrampelt waren, wo es keine Absperrungen gegeben hatte (so wie die hinten sahen die vorderen auch mal aus...):
Und natürlich die Mall, die noch für Autos gesperrt und von Gittern gesäumt war:
Wir schlenderten überall vorbei, bis wir dann schließlich am Theater ankamen und unsere Tickets holten, die glücklicherweise gerade dort angekommen waren.
Danach ging es in den Dress Circle-Shop, der mich jedes Mal wieder fasziniert. Genial, was es da alles gibt! Alles halt!! Aber das hier hat mich dann doch nochmal besonders umgehauen:
Wir kauften dort ein bisschen ein und gingen dann zurück zum Hotel, um uns vor Wicked noch etwas im Zimmer auszuruhen. Da wir innerhalb von fünf Minuten von dort im Theater waren, mussten wir auch gar nicht so früh losgehen, 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn reichte. Das war unsere Cast:
Das Theater, bzw. der Saal waren gar nicht so riesig, wie ich es in Erinnerung gehabt hatte. Ich hantierte ein bisschen mit meinem Handy rum, um die Landkarte und den Time Dragon festzuhalten:
Und dann fing die Show auch schon an. Und... BOAH!!! Allein schon die Ouvertüre! So genial!!! Hätte heulen können! Das Ensemble hat so laut und kräftig gesungen, es sah alles so toll aus, weil die Bühne dann doch um einiges größer als in Oberhausen ist... und es war eben auch auf Englisch. Das allein macht einfach so viel aus! Die Worte passen zusammen, es ist lustig ohne ständig so Kunze-gewollt witzig-plump zu sein... ich finde es einfach um Längen hochklassiger und besser! Und erst die Cast! Da war nicht ein Darsteller dabei, der seiner Rolle nicht gewachsen war! Beim Ensemble angefangen, weiter über Elphabas Vater (Gareth Chart, wunderschöne Stimme!!) und die kleineren Rollen wie Morrible, Wizard, Nessa und Boq, bis zu den Hauptrollen. Alle sangen super und spielten klasse! Wir hatten ja die Erstbesetzung, also auch Louise Dearman als Glinda. Von ihr hatte ich bisher nur Negatives gehört und war von daher skeptisch. Und frag mich jetzt, was diese Leute an den Ohren haben, die behaupten, sie sei überfordert und schrecklich! Sie hat ausnahmslos jeden Ton getroffen! Natürlich hat sie keine typische Glinda-Stimme, sondern eher eine für Elphaba. Aber gerade das fand ich toll! Ich habe selten einer Glinda so gerne zugehört! Sehr warm und kräftig und klasse! Witzig war sie auch, und nein, ich finde nicht, dass sie nur Dianne kopiert! Natürlich waren einige Gesten bekannt, aber es gibt mittlerweile so viele Glindas, und das weltweit, dass es schwer werden dürfte, die Rolle komplett neu zu erfinden! Louise hat also ein paar Sachen so gemacht wie Dianne, aber trotzdem auch genug eigenes oder anderes eingebaut! Ihr "Popular" war einfach nur genial, und auch so viele andere Kleinigkeiten, die sie gemacht hat. Dabei war sie aber die ganze Zeit auch noch richtig liebenswert, schon bei der Ouvertüre hat man z.B. gesehen, dass sie es gar nicht so toll findet, dass die "Wicked Witch" tot ist. Sie hat zwischendurch total traurig geguckt, und dann, wenn sie angesungen oder angeguckt wurde, schnell wieder gelacht. Schauspielerisch 1A!
Ansonsten fand ich auch Julian Forsyth als Doctor Dillamond, sowie bereits kurz angesprochen Julie Legrand als Madame Morrible und vor allem Clive Carter als Wizard total klasse. Letzerer ist der erste Wizard, den ich wirklich sympathisch fand! Als er am Ende erfahren hat, dass Elphaba seine Tochter war, ist er weinend zusammengebrochen. Eine absolut nachvollziehbare Reaktion, die ich aber bisher noch nie so gesehen hatte! Zoe Rainey als Nessarose (total klasse, wie sie sich zu Beginn noch so sehr für ihre Schwester gefreut hat und dann immer verbitterter wurde!!) und Ben Stott als Boq waren ebenfalls sehr, sehr gut. Letzterer hat mit der Oberhausener Version Gott sei Dank nur den Vornamen gemeinsam und sonst nichts. Anders gesagt, er spielt nicht nur richtig klasse, sondern hat vor allem auch die Stimme für die Rolle! Stimme... Wir hatten Mark Evans als Fiyero und der hat vor allem bei "Dancing through Life" richtig klasse gesungen! Das hat mir von ihm noch besser gefallen, als von Oli Tompsett. Dass das möglich wär, hätte ich vorher auch nicht gedacht... aber wo ich gerade bei möglich werdenden Unmöglichkeiten bin:
Das absolute Highlight der Show, die wie gesagt ohnehin schon extrem hochklassig war! RACHEL TUCKER! Mein Gott, Rachel... wie kann man so genial sein? Wie gesagt, ich kannte sie und mochte sie. Aber meine völlig unangefochtene Lieblings-Elphie war immer Kerry. Das ist sie auch nach wie vor, aber Rachel ist jetzt verdammt nah dran! Ich mag ihre etwas heisere Sprechstimme und den immer mal wieder durchblitzenden Irischen Akzent schon total. Aber wenn sie dann auch noch singt!! Einfach nur der Hammer! Ich war schon bei "The Wizard and I" vollkommen von ihr überzeugt! Besonders klasse finde ich das Hauchen, wenn sie von einem tiefen auf einen hohen Ton wechselt. Wer sie schonmal gehört hat, wird wohl wissen, was ich meine! Aber insgesamt war alles an ihr klasse, der Gesang, und auch das Schauspiel! So liebenswert, trotzdem aber stark und auch mal richtig wütend, aber eigentlich doch immer drauf bedacht und bemüht, irgendwie das richtige zu tun. Eine so tolle, sympathische, liebenswerte Elphaba!!
Extrem genial war auch ihr "Defying Gravity", vor allem ab dem absolut magischen Moment, in dem sie beginnt zu fliegen. Und dann halt das Ende vom Song und vor allem die Schlusstöne!! Und dieser Growl im allerletzten Ton... waaaah!! Ich hab mich in der Pause kaum eingekriegt, wie toll diese Frau ist! Sie konnte das dann in Akt 2 unglaublicherweise noch steigern, nachdem sie nämlich ein wunderschönes "As long as you're mine" mit Mark gesungen hatte (da gefällt mir Oli übrigens besser), kam dann der endgültige Höhepunkt in Form von "No good Deed"!! Sowas geniales habe ich selten bis nie gehört, und ja, das fand ich noch besser, als Kerrys Version!! Was für eine Stimme, was für ein Ausdruck und was für Riffs! Und dann liefen ihr auch noch die Tränen über die Wangen, das war echt Verzweiflung pur! Ich kann echt gar nicht fassen, wie man sich so die Seele aus dem Leib spielen kann, und das vor allem auch noch in einer Matinée! Da spielen viele ja noch mit etwas angezogener Handbremse. Und gerade in einer Show wie Wicked.... Naja, Rachel tat dies jedenfalls nicht!
Das "For good" von ihr und Louise war auch nochmal wunderschön gesungen und auch hier weinte Rachel dann irgendwann. Sehr emotional. Der Schlussapplaus war total euphorisch und weil wir die ersten waren, die bei Rachel und Louise dann aufstanden (ich hätte es am liebsten schon beim ersten Ensemble-Auftritt getan, aber sowas gibts ja in London eh so gut wie gar nicht, und halt erstrecht nicht so früh...), fiel das auch beiden auf und es gab ein doppeltes Strahlen.
Insgesamt kann ich nur sagen, dass dies die absolut beste Musical-Show war, die ich jemals gesehen habe (als Show an sich, vom Erlebnis her toppt die Oliver!-Derniere es noch). Und das sind mittlerweile immerhin über 100 Vorstellungen...
Love never dies hatte es also nicht so ganz leicht... Immerhin spielte auch hier die First Cast:
Anders als aus diversen Erzählungen von Leuten, die in letzter Zeit dort waren, war zumindest das Theater schonmal sehr gut gefüllt! Bis auf die erste Reihe, dort saßen nur zwei oder drei Personen. Also zogen wir kurz entschlossen von Reihe 3 dorthin um. War keine allzu gute Idee, da die Bühne recht hoch ist, der Dirigent vor uns rumsprang und man von den Projektionen auch nicht mehr so viel mitbekam.
Eröffnet wird die Show jetzt nach den Änderungen quasi schon mit "'Till I hear you sing". Was ich sehr ungünstig finde, da es DER Hit der Show ist und man den irgendwie nicht gleich zu Beginn raushauen sollte. Und auch sonst... also die Musik ist klasse, das steht außer Frage. Ramin ist auch sensationell, wobei er doch zwei, drei wackelige Töne drin hatte. Und die neue Meg, Haley Flaherty, hat mich auch komplett überzeugen können. Der Rest des Ensembles, sowie Tim Walton als Raoul waren ebenfalls alle sehr gut. Dies kann man vom kleinen Gustave, Harry Polden an diesem Abend, leider nicht behaupten. Er hat meiner Meinung nach schon an sich eine eher unangenehme Stimme, aber wenn ihm dann auch noch Töne wegbrechen, oder die Stimme einfach immer dünner wird... Ich weiß, er ist ein Kind. Aber von Oliver! bin ich da ganz anderes gewohnt... Und wirklich liebenswert fand ich ihn auch nicht. Als Christine sahen wir Celia Graham. Dass sie nach Sierra ein schweres Erbe antreten würde, war mir schon klar. Ich hätte letztere schon noch sehr gern gesehen, da ich sie auf der CD und den Aufnahmen richtig klasse finde. Sie ist ja aber nunmal schon eine Weile wieder in den Staaten und es wäre vollkommen unfair, Celia von vornherein keine Chance zu geben. Genutzt hat sie sie dann allerdings nur teilweise. Sie hat eine schöne Stimme und auch sehr sicher gesungen. Ihr Schauspiel hat mir aber nicht gefallen, sie hat irgendwie nur einen einzigen Gesichtsausdruck. Null Facetten. Die ganze Zeit ein dümmliches Grinsen im Gesicht, auch in den unpassendsten Szenen, und ansonsten nicht die geringste Regung bei ihr. Das einzige, was ich wirklich toll fand, war ihr "Love never dies" im zweiten Akt.
Während das jetzt noch Meckern auf hohem Niveau war, komm ich dann mal zu den Änderungen... meiner Meinung nach sind sie katastrophal! Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal etwas dramaturgisch so schlechtes gesehen zu haben! Unglaublich, wie der erste Akt zerrupft wurde! Dass "'Till I hear you sing" an den Beginn gerutscht ist, hatte ich ja schon angesprochen. Dadurch fehlt aber im Grunde gleich mal die komplette Einleitung! Wenn ich die Geschichte nicht vorher gekannt hätte, ich hätte wohl kaum folgen können. Dann gibt es auch viele absolut unsinnige Neuerungen, Christine wird jetzt z.B. nicht mehr direkt vom Phantom engagiert, sondern von Hammerstein. Und das Phantom "entführt" sie dann quasi nach Coney Island, weil sie da doch lieber für ihn singen soll. Dann treffen die beiden auch schon recht schnell aufeinander, es baut sich nicht auf, es gibt nichts Mystisches mehr, gar nichts! Christine fummelt an einer Spieluhr herum, und während sie sich noch denkt "Hey, die Melodie kenn ich doch schon aus Teil 1", steht mit dramatischem Gong und viel Bühnennebel plötzlich schon das Phantom vor ihr. Und wie man das dann so tut, wenn man sich seit 10 Jahren nicht gesehen hat, singen die beiden dann auch als erstes in "Beneath a moonless Sky" mal schnell durch, wie sie sich damals nach ihrer gemeinsamen Nacht getrennt haben. Bzw. wie das Phantom sie verlassen hat. Nur um dann festzustellen, dass sie einander geliebt haben. Also hätten sie ja ab da auch zusammen leben können, wenn sie es nur gewusst hätten. Sowas...
Das Phantom erpresst sie dann gleich mal, vonwegen "Sing für mich, oder das Kind bleibt hier". Alles immer unter vielen Drohgebärden, Gegrabbel und sogar Gewürge. Was ich auch total widersinnig finde. Im ersten Teil ist es doch so, dass er diese Macht über sie hat, ohne sie überhaupt mal anzufassen. Das ist quasi alles über ihre Stimme und seinen Geist, also rein psychisch. Und wie gesagt, jetzt bedroht er sie sogar körperlich. Hätte er in Teil 1 niemals getan, da war sie doch immer die einzige, die in dieser Hinsicht sicher vor ihm war! Es plätscherte dann eben bis zur Pause vor sich hin, ohne wirklichen Szenenzusammenhänge, es wurden fast nur die Songs aneinander gehängt. Nach der 20. Reprise von "'Till I hear you sing", der 15. von "Beautiful" und dem 68. "My Christine" vom Phantom, stellt dieses dann noch fest, dass Gustave außergewöhnlich musikalisch ist, zählt 1 und 1 zusammen und stellt Christine zur Rede. Die meint, sie hätte ihm ja eh schon immer sagen wollen, dass gar nicht Raoul der Vater ist, sondern er. Überraschung. Daraufhin nimmt das Phantom seine Drohung zurück und überlässt es ihr, ob sie nun für ihn singt, oder nicht. Sie will aber, sie hat es ja versprochen. Somit ist auch die Wette von Raoul und Phantom in Akt 2 total überflüssig, bzw. unfair, da man ja schon weiß, wer sie gewinnen wird und dass Raoul chancenlos ist. Zum Glück gab es im zweiten Akt nicht mehr so viele Änderungen und es wurde dann doch noch ganz schön. Christine singt ihre Arie, was sie wie gesagt auch echt toll gemacht hat, Raoul gibt sich somit geschlagen und überlässt sie ihrem Angel of Music, der jetzt auf sie aufpassen soll. So sieht alles nach einem späten Happy End für Christine und das Phantom aus, bis Meg dann halt aus Eifersucht abdreht und Christine aus Versehen erschießt. Anders als in der ursprünglichen Fassung sieht man auch, dass sie es wirklich nicht will. Christine stirbt dann in Eriks Armen, nachdem sie Gustave noch gesagt hat, dass das hier sein echter Vater sei und die beiden sich nochmal küssen. Das war echt traurig... Aber eigentlich auch nur, bis dann Raoul aus dem Nichts wieder aufgetaucht ist... das war ja vorher auch nicht so. Er weint dann bei der toten Christine, während das Kind zu seinem echten Vater geht und diesen umarmt. Also doch noch ein halbes Happy End... Sorry, wenn das jetzt etwas lieblos geworden ist, aber ich war wirklich total enttäuscht von dem Musical. Wie kann man etwas so unfertiges, undurchdachtes auf die Bühne lassen?! Das wird es so niemals an den Broadway schaffen! Kam mir mehr vor wie ein Tryout, als wie eine fertige Show! Sehr schwach... Und das liegt weder an der Musik, noch dem Bühnenbild! Das ist nämlich echt super!
Hinterher gingen wir noch zur Stage Door und nachdem ich ein Foto mit der sehr netten Haley gemacht hatte, kam auch schon bald Ramin. Er war wieder total nett und nahm sich endlos Zeit. Fragte erstmal, wie es denn so geht und wie wir die Show fanden, machte Fotos, unterschrieb CDs... als wir gingen, stand er noch immer mit einer Gruppe Fans herum und redete. Und verabschiedete sich dann sogar noch einzeln von uns! Ein sehr netter, sympathischer Mann!!
Am nächsten Tag war es dann so weit... ANTHEMS!! Live!! Darauf hatte ich seit Monaten gewartet und nun war das Konzert plötzlich da, bzw. die beiden Konzerte. Wir machten uns recht früh auf zur Royal Albert Hall, um Kerry vorher noch zu erwischen. Sie war dann ca. 10 Minuten vor uns angekommen... Irgendwie hatte ich auf der gesamten Reise ein gewisses Leading Lady-Pech, angefangen mit Rachel, dann weiter über Celia, die irgendwie an uns vorbei gegangen sein musste, als wir mit Ramin beschäftigt waren. Und nun auch noch Kerry... wir beschlossen zu warten. Das Konzert würde schließlich erst um 16 Uhr anfangen, da würde sie doch sicher nochmal raus kommen! Außerdem wollte ich ja eh auch unbedingt Adam mal Auge in Auge sehen, da ich schon seit über einem Jahr ein großer Fan von ihm bin und immer auf eine Möglichkeit gewartet hatte, ihn mal live zu sehen. Und wirklich, keine Stunde später kam er aus einem Seiteneingang der RAH und sogar grinsend und grüßend direkt auf uns zu. Er war extrem nett, nahm sich für alle eine Menge Zeit und plauderte vor sich hin. Witzig war das plötzliche "One sec... I'm about to sneeze........... no, I'm not!" von ihm. Als alle mit Fotos und Autogrammen versorgt waren, machte er sich dann in Richtung Hyde Park auf, wo er noch joggen wollte.
Wir warteten und warteten, aber Kerry kam nicht mehr. Laut einiger Tänzer waren sie drinnen am Soundchecken und gingen wohl auch die ganze Show nochmal gründlich durch, sie war also gut beschäftigt. Schade, aber verständlich. Zumal sie, so denke ich, wohl auch tierisch nervös war, vor dem Auftakt ihrer ersten Tour!
So machten wir uns dann also irgendwann auf die Suche nach etwas zu essen und gingen danach dann in die Halle. Die wirklich wunderschön ist! Im Grunde ein Theater, nur etwa 4x so groß! Am Nachmittag saßen wir "nur" in der zweiten Reihe, als ich dann allerdings die Plätze sah, fiel ich fast vom Glauben ab! Die Bühne war nicht gerade, sondern hatte einen Steg in den Zuschauerraum. Und ich saß genau dran! Er war nicht hoch, ich konnte bequem meinen Ellenbogen darauf ablegen:
Sensationell! Meiner Meinung nach der beste Platz in der Halle (zusammen mit dem auf der anderen Seite des "Catwalks")! So war meine Sicht auf die Bühne:
Auf dem Steg klebte dann ein großes Blatt mit Text für Adam, den er später auch ausgiebig nutzte:
Weiter hinten auf der Bühne hatte er weitere Spickzettel kleben. Offenbar war er bei den Spring Awakening-Songs nicht so textsicher...
Begonnen wurde das Konzert mit einer Fanfare, die das London Philharmonic Orchestra spielte. Danach setzte dann der West End Chorus mit "The Show must go on" ein. Bereits da lief mir eine Gänsehaut nach der anderen den Rücken hinab. Der Chor bestand aus ca. 30 Männern auf der einen und 30 Frauen auf der anderen Seite. Vielleicht sogar mehr. Jedenfalls klang es gewaltig!
Nach dem Song kam Brian May auf die Bühne und begrüßte im (etwas seltsamen) Anzug das Publikum. Er sprach etwas über das Programm und die Charity-Organisation, der der Erlös zu Gute kommen sollte. Spätestens hier hatte man dann auch Gewissheit, dass Kerry und er im ganzen ersten Akt gar nicht vorkommen würden. Schon etwas seltsam, wenn man drüber nachdenkt, dass es eigentlich ein Solokonzert von ihr, bzw. den beiden sein sollte. Aber so dramatisch auch nicht, da Adam nach einem Hair-Medley des West End Choruses an der Reihe war und den ersten Teil mit "Flying Home" aus Songs for a new World so richtig begann. Und was hat der Mann für Töne... er kann wohl alles singen, sowohl laut und endlos lang, als auch tief, als auch sehr hoch. Er zeigte in seinen Songs die volle Bandbreite und ich kann ohne Übertreibung sagen, dass er der beste Darsteller/Sänger ist, den ich bisher live gesehen habe!
Wie bereits angesprochen sang er auch etwas aus Spring Awakening, nämlich "Whispering / The Song of purple Summer". Danach bedankte er sich bei Kerry und Brian für die Einladung und betonte wie besonders es sei, in London auftreten zu dürfen. Er sprach auch darüber, dass die Leukaemia and Lymphoma research-Organisation, bzw. der Zweck davon ihm persönlich sehr am Herzen läge, da auch seine Mutter Krebs habe. Ihr widmete er den nächsten Titel, "You'll never walk alone". Natürlich war dies sehr emotional, zum einen wegen Adams Geschichte, für mich aber auch, weil ich dieses Lied das letzte Mal live bei der Trauerfeier von Robert Enke gehört hatte... Und danach kam dann..... Rent!! Ich hatte so drauf gehofft, dass er seinen Song singen würde, also "One Song glory". Dann erklangen die ersten Takte davon und die Halle brach in Jubel aus. Es kam aber noch besser, er lief nämlich auf den Steg und blieb direkt neben mir stehen. Also saß ich nun nichtmal einen Meter neben ihm, während er diesen Song sang. Ein unglaublich toller Moment! Fast nahtlos ging es dann in "Seasons of Love" über, was er gemeinsam mit dem Chor sang. Und zwar alle Stimmen, auch die, die eigentlich Frauen singen. Und es klang einfach nur toll, weil er wie gesagt so vielseitig ist! Leider war Adams Teil nun schon beendet und die vier Damen von der Band Escala kamen auf die Bühne. Ich kannte sie überhaupt nicht und rechnete mit einer Mädchenband, allerdings sangen sie nicht, sondern spielten Geige und Cello. Und das wirklich gut. Etwas undankbar war vielleicht, dass mittlerweile wohl jeder auf Kerry und Brian wartete und nicht mehr wirklich den Nerv für langes Gefiedel hatte. Die Mädels waren aber sehr sympathisch und spielten ihre drei Lieder auch auf moderne, unterhaltsame Art und Weise! Bevor Akt 1 dann mit "Love changes everything", gespielt vom Orchester, endete, hielt noch die Vorsitzende vom Leukaemia and Lymphoma Research eine kurze Rede. Unter anderem wies sie auch darauf hin, dass man doch bitte ein Programmheft kaufen sollte. Zum einen, weil das Geld dafür auch der Stiftung zu Gute kam, zum anderen aber auch als Beweis, dass man dieses Konzert miterlebt hatte... Dann war Pause und danach endlich der Teil, wegen dem 99% der Leute (so gut wie ausverkauft übrigens am Nachmittag, abends dann komplett!) gekommen waren. Kerrys Tänzer betraten in Kutten die Bühne und tanzten, bzw. zuckten zu einer Ouvertüre etwas herum. Sah von Nahem komisch aus, vielleicht hat es von weiter weg anders gewirkt. Dann kamen noch Tänzerinnen dazu, auch in Kutten und mit gesenkten Köpfen. Und während Brian dann die ersten Takte von "Dangerland" spielte, ließ die mittlere Gestalt plötzlich ihren Umhang fallen - und die Halle explodierte förmlich, als Kerry darunter zum Vorschein kam! Sie legte dann auch gleich so richtig los, in einem sehr knappen, vollkommen beinfreien Badeanzug-Teil (in etwa wie beim Proms-Auftritt, nur diesmal in schwarz und silber gehalten), das unten ein paar Fransen und unter dem Busen lange Stacheln hatte. Gewagt, gewagt... Nachdem sie die Halle mit einem total Kerry-typischen und unspektakulärem "Hello..." begrüßt hatte, stimmte sie auch schon "I'm not that Girl" aus Wicked an. So schön... Sie ist und bleibt halt meine Lieblings-Elphie, trotz Rachel ;). Der dritte Song war dann eine Live-Premiere, wie sie betonte. Zum ersten Mal sang sie "I can't be your Friend" vor einem Publikum. Darauf folgte dann "Diamonds are forever", wozu sie erzählte, dass Don Black ja extra für ihr Album neue Textstücke geschrieben habe, an die sie sich jetzt hoffentlich auch erinnern würde. Sie war insgesamt sehr nervös, als sie neben mir auf dem Steg stand und sang, konnte ich sehen, wie sehr ihre Hand zitterte... Allerdings merkte man dies ihrer Stimme niemals auch nur im Entferntesten an, sie war einfach perfekt. Jeder Ton sitzt bei ihr, Luft holen muss sie eh nicht und wie die Frau phrasiert... sie ist so unglaublich genial!!
Es ging dann weiter mit "Somebody to Love", dem ersten nicht-Album Stück. Sang sie wie immer total klasse und hielt dann mit ihrer typischen Lockerheit gefühlte 5 Minuten den einen Ton gen Ende!
Danach zog sie sich das erste Mal um und Brian spielte währenddessen ein Gitarrensolo, "Last Horizon".
Danach setzte er sich auf einen Hocker, wieder direkt neben mich. Er sagte, dass er bei jedem Konzert "Love of my Life" singen würde, einen Song, den Freddy geschrieben hat. Und mit dieser Tradition würde er auch nicht brechen wollen. Dann forderte er die Halle zum Mitsingen auf, was sie auch einstimmig tat. Besonders hingebungsvoll waren die Queen-Fans direkt hinter uns.
Gegen Ende des Liedes kam dann auch Kerry noch dazu, in einem roten "Weihnachtskugel-Kleid".
Darin versuchte sie dann, sich auf einen zweiten Hocker zu setzen, ließ das aber sehr schnell bleiben und sang zusammen mit den Zuschauern ein richtig schönes "I loved a Butterfly".
Dazu erzählte sie noch die Entstehungsgeschichte, also dass Brian auf dem Album noch zig andere Instrumente dazu nehmen wollte, sie aber drauf bestanden hat, dass es pur bleibt. Also nur seine Gitarre und ihre Stimme. Dafür bekam sie dann auch spontan Applaus, und das nicht zu knapp. Ist ja auch schöner so, finde ich. Er muss ja nicht auf jedem einzelnen Track mit seiner E-Gitarre dazwischen kreischen und noch ein halbes Orchester dazu nehmen!
Weiter ging es anschließend mit "Save me", was ich auch immer wieder sehr gern hab.
Dann ging sie sich erneut umziehen und Brian überbrückte die Zeit "bis Kerry uns mit einem weiteren Outfit überraschen wird" mit der Entstehungsgeschichte von "No one but You". Er erzählte, wie er es ursprünglich für Freddy geschrieben habe, es aber mittlerweile für alle Leute sei, die zu früh gestorben sind. Und dass es auf jeden Fall seit WWRY Kerrys Lied ist, das niemand so singen kann, wie sie. Wie Recht er damit hatte, zeigte sie dann auch kurz darauf. In einem schwarzen Lack-Anzug kam sie auf die Bühne zurück, um sich Massen an schwarzem, aufgebauschtem Stoff.
Und dann sang sie... ich hatte mir total gewünscht, diesen Song mal live von ihr zu hören und alle meine Erwartungen wurden von ihr noch übertroffen. Es war einfach nur wunder-, wunderschön und ich denke so gut wie jeder wird das ein oder andere Tränchen verdrückt haben.
Und als es dann gerade eh schon so emotional war, stellte sie sich mit Mikrofonständer genau neben mich und sang "You have to be there".
Eine weitere Steigerung und ein absolutes Highlight in einer ohnehin schon Weltklasse-Show!
Danach kam dann in Form von "Love it when you call" wieder ein Stimmungs-Aufheiterer und mit The Feeling-Frontman Dan Gillespie Kerrys Überraschungsgast. Ich kannte ihn nicht, aber von seiner Band ist halt ursprünglich der Song. Kerry und er waren sich nicht ganz einig, wer nun was singen sollte. Machte aber nichts, sie kriegten es trotzdem supergut hin und die ganze Halle war am Mitklatschen. Ihren "Umhang" hatte sie derweil auch abgenommen und versucht, ihn wegzuschmeißen. Ging nicht so ganz, und sie trat schließlich einfach dagegen und schoss ihn so zur Seite, was allein durch ihre hohen Schuhe schon sehr lustig aussah...
Mitklatschen war auch beim nächsten Lied angesagt, und wie. "We will rock you"... Kerry zeigte an, wie wir mitmachen sollten, nämlich zweimal stampfen und einmal klatschen. Und natürlich mitsingen! Gesagt, getan. Was für eine Stimmung!! Zu diesem Zeitpunkt stand dann auch jeder einzelne Zuschauer. Auch beim nächsten Song, "We are the Champions", setzte sich niemand wieder hin, sondern schwenkte inbrünstig die Arme hin und her. Hier kam dann auch Adam nochmal dazu!
Hat schon was, wenn Kerry und Brian mit seiner Gitarre so dicht neben einem stehen... gerade weil man dieses Bild mittlerweile schon fest im Kopf hat! Und dann auf einmal live!
Danach war leider schon Schluss mit dem regulären Programm und Kerry, Brian, sowie die Band verließen die Bühne. Die Menge tobte allerdings und verlangte nach einer Zugabe. Kurz darauf kam Kerry mit den anderen dann zurück, jetzt ganz in grün gekleidet. Wieder stellte sie sich direkt zu mir auf den Steg, was jetzt noch cooler war, da ich ja mittlerweile stand und so noch näher an ihr dran war. Sie schmetterte ein absolut geniales "Anthem".
Und dann kam schließlich ein weiterer Song, der einfach ihrer ist! "Defying Gravity"! Sie sagte, sie hätte das Grün jetzt so lange vermieden, aber heute würde sie es wieder tragen und halt auch singen. Und wie!!! Das Publikum sang jede Zeile mit, klatschte wie verrückt und Kerry konnte gar nicht glauben, was für eine Stimmung herrschte. Es war extrem niedlich, wie sie völlig aufgedreht und glücklich auf der Bühne herumhüpfte und gar nicht wusste, wohin mit ihrer Begeisterung und Energie. Beim Schlusston hielt sie das Mikro in die Menge und wir schmetterte aus vollem Halse und tierisch falsch drauflos. Sie sang den Ton dann zum Glück nochmal richtig. Neben ihr auf der Bühne und auch an den Rängen gingen Feuerwerkskörper hoch und die ganze Halle kochte einfach nur.Und sie kommentierte ihre Gesangseinlage beim Schlusston mit "I think my lungs just burst...".
Dann war das Konzert endgültig vorbei und wir mussten auch schnell raus, da alles für die zweite Show am Abend hergerichtet werden sollte.
Das zweite Konzert begann um 20 Uhr und diesmal saßen wir in Reihe 1. Auch genial, aber halt nicht ganz so toll, wie der Steg-Platz am Nachmittag. Das Programm war das gleiche, also muss ich nun nicht nochmal alles aufzählen. Auffällig war, dass Kerry offensichtlich nur einen losen Rahmen hatte, an Dingen, die sie sagen wollte. Es war aber nicht auswendig gelernt, sie erzählte zum Großteil ganz anders und mit anderen Worten, als am Nachmittag. "I loved a Butterfly" widmete sie ihrem Opa, der auch anwesend war und sich lt. ihr über etwas leisere Klänge freuen würde.
Auch ihre Choreographie, bzw. wo sie wann stand und sang war offensichtlich nicht festgelegt, da sie eben oftmals an ganz anderen Plätzen sang, als noch am Nachmittag. Ihre Nervosität hatte sichtlich nachgelassen, trotzdem wird sie sicher nie die große Bühnen-Rednerin werden. Sie verhaspelte sich einige Male, worüber sie aber selbst lachte. Und genau das ist es, was sie so extrem charmant und liebenswert macht! Sie ist stimmlich die fleischgewordene Perfektion, für mich die genialste Sängerin dieser Erde. Und dann auf der anderen Seite so extrem natürlich. Sei es nun, dass bei ihrem ersten Outfit noch die Preisschilder unter den Schuhen klebten, dass ihre Strumpfhose am Ende eingerissen und ihre Arme vom Outfit ganz rot gescheuert waren, dass sie Haare am Rücken hängen hatte, oder schließlich noch über ein Kabel stolperte und dies nur mit einem zu sich selbst gemurmelten "Those things can happen" kommentierte - Kerry ist zu 100% menschlich geblieben und so down to earth, wie man nur sein kann! Meine Mutter drückte es recht passend aus: "Irgendwie ist alles, was sie macht, knuffig, man möchte sie die ganze Zeit in den Arm nehmen!"
Und damit niemand die Reihenfolge vergisst, klebte das auf dem Bühnenboden:
Nach der Show gingen wir dann zur SD und warfen einen Blick auf die Menschenmassen. Es war voll, allerdings nicht so extrem verrückt, wie ich es erwartet hatte. Bei Oliver! war nach der letzten Show denke ich mehr los. Je länger es dauerte, desto mehr Fans gingen auch nach Hause. Wir stellten uns etwas weiter abseits hin und beobachteten einfach, was sich tat. Irgendwann kamen dann auch schon ein paar Gäste aus der SD, unter anderem DMJ. Brian war durch die Tiefgarage weggefahren, Kerry wollte aber lieber noch zu ihren Fans. Als sie mit ihrem Verlobten James und ihrem Vater raus kam, ging dann das Gekreische und Gedrängel los. Und sie fing natürlich an, Autogramm zu geben und Fotos zu machen. Ich verstehe nicht, wie die Leute der RAH bei sowas keine Absperrgitter aufstellen können! Das würde die Sache nicht nur erleichtern, sondern vor allem auch eine gewisse Sicherheit gewährleisten! James und Terry flankierten Kerry dann links und rechts und hielten so das Gröbste von ihr ab. So schoben sie sich langsam durch die Menge und zum wartenden Auto. Knapp daneben standen wir und weil es dort nicht mehr so eng und voll war, sah Kerry uns sogar noch und rief ein "Hey" herüber. Keine Ahnung, ob das bei dem Trubel wirklich bewusstes Erkennen war, oder ob wir ihr nur bekannt vorkamen...
Kuriose Szenen an der SD:
Aber Kerry nimmts nicht nur locker, sondern freut sich auch noch drüber!
Vater und Tochter Ellis:
Am nächsten Tag versuchten wir unser Glück vor der Abfahrt zum Flughafen nochmal beim Apollo Victoria Theatre, in der Hoffnung, Rachel doch noch anzutreffen. Aber wie gesagt... diesmal hatten wir kein besonderes Glück mit persönlichen Leading Ladies-Momenten. Dafür aber umso mehr auf der Bühne! Rachel als Elphaba war eine Wucht, Kerry erstrecht. Der beste Musical-Besuch und das genialste Konzert ever! Was für ein Geschenk, dass ich das erleben durfte! Und als Souvenir ist mir ein Bluterguss vom Klatschen an der Hand und Muskelkater im Schienbein vom WWRY-Gestampfe geblieben!